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Mu – Hsi, Sechs Kaki-Früchte – Bildraum

Die Früchte liegen nicht da (ein Boden ist nicht zu erkennen), sie sind da.
Sie schweben um die mittlere Ebene des Papiers:

1 (rechts) und 6 (links), die äußeren Früchte, sind nur durch Kontur von der mittleren Ebene des Papiers abgehoben und deshalb ganz nah bei ihr.
2 tritt verdeckend vor 1.
3 kommt als Fortsetzung der Reihe von Hell nach Dunkel, ganz nach vorn,
aber leicht nach oben gerückt und kaum Berührung mit 2, schiebt die Wahrnehmung sie nun wegen ihrer Dunkelheit weit hinter die mittlere Ebene des Papiers zurück.
4 liegt entsprechend unserer Sehgewohnheit unten ganz vorn,
kann sich aber als kleinste Frucht hier nicht behaupten und reiht sich in die Gruppe der Früchte zu einem flächigen Muster ein.
3, 5 und 6 führen in Umkehrung von 1, 2, 3 rhythmisch variiert von dunkel nach hell in die räumliche Tiefe.
Mit Hilfe von 4 aber kann sich 5 räumlich hinter 4 vor 3 und 6 schieben.

(Bild/Zahlen von rechts nach links zu lesen)